Cloud Mining und die Steuer

Wenn man sich ernsthaft mit dem Thema Cloud Mining beschäftigt, kommt auch schnell das Thema Steuern auf. So war es auch bei mir. Muss man Steuern bezahlen oder doch nicht? Gibt es da Tricks?

Mit Cloud Mining Anbieter wie Hashflare geht man einen Dienstleistungsvertrag ein (anders wäre dies, wenn man das Mining mit eigener Hardware in den eigenen vier Wänden betreiben würde). Die finanziellen Aufwände für die gemietete Rechenpower können direkt für das anfallende Jahr als Werbekosten geltend gemacht werden.

Cloud Mining Ertrag

Solange sich der Ertrag in der fremden Wallet des Anbieters befindet, passiert erstmal gar nichts. Es müssen bisher keine Steuern gezahlt werden. Dies gilt auch bei einem Re-Invest in Hash Power.

Nun kommt es irgendwann zu dem Punkt, wo man sich den Ertrag ausbezahlen lassen möchte. Hierfür überträgt man z.B. Bitcoins auf seine private Wallet (Hardware-Wallet oder Desktop-Wallet) oder einer Wallet eines 3. Anbieters wie Coinbase. Der Coin -Eingang auf dem Wallet zählt wie ein Kauf. Dabei gilt, wenn mind. 1 Jahr zwischen Kauf und Verkauf einer Kryptowährung liegt, fallen keine Steuern an. Nun könnte man also diese Coins für ein weiteres Jahr auf seiner Wallet liegen lassen, bis man sich diese als z.B. Euro auf sein Konto einzahlen lässt.

Tut man dies nicht, kann es teuer werden. Es können bis zu 45% Steuern anfallen. Des weiteren sollte man sich bewusst sein, dass es eine Dokumentationspflicht gibt. So müssen der genaue Zeitpunkt von Kauf, Verkauf und Währung festgehalten werden. Auch der Transfer zwischen zwei Währungen müssen notiert werden. Hier werde ich noch eine kostenlose Software vorstellen, die bei mir zum Einsatz kommt.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich kein Steuerberater bin und meine Angaben Fehler enthalten können. Diese Informationen entspringen meinen eigenen Nachforschungen und Erfahrungen mit diesem Thema. Um dir wirklich sicher zu sein, hol dir Rat bei deinem Steuerberater. Wichtig dabei ist jedoch, dass sich aktuell nur wenige Steuerberater mit diesem Thema auskennen und ebenfalls Fehler machen können.

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