Hashflare: Anstieg der Difficulty + schlechter BTC Kurs

Der deutliche Anstieg der Mining Difficulty am 25.01.2018, sowie der verhältnismäßig schlechte Bitcoin-Kurs hat Folgen. So wirken sich diese Faktoren auf das (Hashflare) Bitcoin-Mining Ergebnis aus. Ziehen jetzt düstere Wolken auf?

So hatte ich in meinem letzten Beitrag freudig über einen Anbieter berichtet, der die optimalen Pool-Konfigurationen täglich berechnet und konnte einen deutlich höheren Ertrag vermerken.

Ein Verlust von mehr als 23%!

Wo ich mich noch am 24.01.2018 über einen Ertrag von 0,0001303 BTC / 1 TH/s erfreute, so hart traf mich das Ergebnis vom 25.01. Dieses betrug nur noch 0,0000995 BTC / 1 TH/s. Somit sprechen wir von einer Differenz von 0,0000308 BTC / 1 TH/s, welches einen Verlust von -23.6378% bedeutet. Wenn man sich den Mining Difficulty-Chart anschaut, bemerkt man direkt, dass dieser Sprung so stark war wie nie zuvor. Niemand weiß wie sich die Mining Difficulty in Zukunft entwickeln wird und das führt bei vielen Miner’n zu einer Unsicherheit.

Wie geht es weiter mit dem Bitcoin-Mining?

Wer sich noch im Dezember 2017 bei einem Break-Even von unter 150 Tagen verwundert die Augen rieb, wischt sich heute die Tränen. Wie geht es weiter mit dem Bitcoin Mining und wie profitable ist es noch?

Man muss sich vor Augen führen, dass wir gerade dabei sind uns von dem allgemeinen Crash der Crypto-Scene zu erholen. Die letzten Tage waren durchweg positiv und zeigte überwiegend grüne Zahlen. Das war in den letzten Wochen durchaus ein Trauerspiel. Über die Gründe kann man wild spekulieren. Die einen reden vom allgemeinen Januar-Tief, die anderen von diversen Negativschlagzeilen (Hacking, Blase, Verbote & Regulierungen…) oder es ist vom chinesischen Neujahrsfest die Rede. Ich glaube die Wahrheit liegt wie so oft irgendwie dazwischen.

Fakt ist, dass das Jahr 2017 für so gut wie alle Investoren sehr rosig war. Das zog auch viele “Neulinge” in die Kryptowelt und der Market-Cap war bei einem Höchststand von fast 800 Millionen Dollar. Diese Trader werden auch “zittrige Hände” genannt, da sie aus Emotionen heraus handeln bzw. durch starke Kursschwankungen zu einem Kauf oder Verkauf verleitet werden.

Jeder der die letzten Wochen in sein Portfolio geschaut hat, war über die durchweg roten Zahlen nicht erfreut. Der “Zittrige” verkauft mit Verlust und der “erfahrene” Trader lässt das Portfolio geschlossen bis die Lage sich beruhigt hat. Das ist auch der richtige Weg! Ich glaube nicht daran, dass wir hier das Platzen irgendeiner Blase erleben. Es ist ein normales und gesundes Verhalten. Nach einen Dauer-High muss es so kommen! Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dieses Jahr die $20.000 Marke durchbrechen werden, genauso werden wir auch noch die $5000 Marke erleben.

Wie geht es weiter?

Ich werde den Markt weiterhin beobachten und auch zukünftig über die Entwicklung, sowie von meiner persönlichen Meinung berichten.
Ich denke ernsthaft darüber nach, einige Reinvests auch in Ethereum Mining zu stecken. Was hier für Gewinne möglich sind, werde ich in einem zukünftigen Beitrag genauer unter die Lupe nehmen.

Obwohl diese Lage nicht sonderlich angenehm ist und ein unbehagenes Gefühl sich in einem auftut, ist es weiterhin profitable. Der schlechte Stand führt dennoch zu einem Gewinn von ca. 120%. Dieser Wert kann sich natürlich noch in jede Richtung verändern.

Ich möchte auch hier noch einmal erwähnen, dass ich kein Makler oder Investmentberater bin. Ich kann keine Garantien über mögliche Gewinne sowie Kursverläufe geben. Jedem sollte bewusst sein, dass es sich hier um ein höchst spekulatives und riskantes Invest handelt. Man sollte nur Geld investieren, dass man auch verlieren kann. Es droht der Totalverlust.

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