Mein Einstieg in die Kryptowährung

Immer wieder beantworte ich Fragen zum Einstieg in die Kryptowährung. Wie funktioniert das? Welche Plattformen nutze ich? Wo liegen meine Tokens bzw. mein Geld in Form von Kryptowährung? Was muss ich beachten? Hier gehe ich genauer darauf ein!

Der Einstieg in die Kryptowährung ist für viele noch eine unüberwindbare Hürde. Ich habe mich tatsächlich sehr lange mit diesem Thema beschäftig, bevor ich schließlich den Einstieg gewagt habe. Bisher sind nur ca. 1% der Weltbevölkerung in Kryptowährung investiert. Bevor sich Anbieter wie Savedroid nicht vollständig etablieren, wird sich dies auch nicht ändern.

Die erste Frage für mich war, wo kann ich meine gewünschte Währung kaufen und das möglichst unkompliziert und sicher. Hier ist eine kleine Analyse von Vorteil, denn in Vergangenheit haben sich diverse Marktplätze als unseriös oder unsicher herausgestellt. Dabei sind mir 2 große Namen sehr schnell aufgefallen: Coinbase und Binance.

Coinbase

Coinbase bietet einen sehr einfachen und komfortablen Einstieg. Ein an Apple erinnerndes UI und UX, fühlt sich direkt vertraut an. Viele Plattformen sind sehr aus der Trader-Sicht gestaltet und überfordern mit der Fülle an Informationen.

Ich nutze Coinbase für den Einstieg und habe als Zahlungsmethode Überweisung gewählt. Auch der Weg über die Kreditkarte ist möglich, jedoch mit hohen Gebühren behaftet. Alle meine Überweisungen wurden nach ca. 2-3 Werktagen gebucht und auf meiner “Euro-Wallet” angezeigt.

Auf Coinbase habe ich nun die Wahl aus Bitcoin, Litecoin, Ethereum und Bitcoin Cash. In der Regel benötigt man für den Kauf von sogenannten Alt-Coins (Alternative Coins) entweder Bitcoins oder Ethereum. Da der Bitcoin mit temporären langen Transfer-Warteschlangen und davon abhängig hohen Gebühren zu kämpfen hat, entschied ich mich für Ethereum als Ausgangswährung.

Nun kaufe ich Ethereum nicht auf Coinbase, da die Gebühren für mich zu hoch waren. Da traf ich auf Gdax, eine Art professioneller Ableger von Coinbase. Jetzt melde ich mich mit dem Coinbase-Account direkt bei Gdax an und muss auch hier einige Dokumente hochladen, um meinen Account zu validieren. Nun kann ich direkt über die Webseite meinen Euro-Betrag aus Coinbase übertragen. Nun kaufe ich das Ethereum zu einem möglichst niedrigen Kurs. Dabei sollte man sich direkt den Chart und die aktuellen Schwankungen ansehen. Oft kann man mit etwas Geduld auch mehr aus seinen Euro’s herausholen. Hierbei hilft die Order-Funktion. Damit kann ich automatisch festlegen, dass bei einem von mir gesetzten Kurs entweder gekauft oder verkauft wird. Tägliche Schwankungen von bis zu 20% sind keine Seltenheit.

Binance

Als nächsten Registriere ich mich auf Binance. Hier muss ich ebenfalls diverse Dokumente einreichen, um meinen Account zu aktivieren. Binance bietet eine sehr hohe Vielfalt an Kryptowährungen und hat mich mit seinem großen Marktanteil überzeugt. So habe ich dort auch meine Ethereum-Wallet, worauf ich jetzt mein bei Coinbase gekauftes Ethereum übertragen möchte. Jedes Wallet hat seine eindeutige Adresse. Die Dauer der Übertragung ist sehr stark schwankend. Je nach Ansturm kann dies einige Stunden oder sogar Tage dauern. Meine längste Transaktion hatte ca. 15 Stunden gedauert.

Sobald die Währung auf dem Binance-Wallet eingegangen ist, kann es losgehen. Nun suche ich das dementsprechende Währungspaar ETH (Ethereum) und meiner Wunschwährung. Diese wählt man aus und kann dann unter Kaufen direkt den Betrag eingeben. Hier sollte man darauf achten, dass man sein Guthaben nicht überschreitet.

Wo lasse ich meine Kryptowährung?

Wer seine Tokens auf Coinbase oder Binance lässt, geht ein gewisses Risiko ein. Immer wieder gibt es Schlagzeilen, in denen davon berichtet wurde, dass große Exchanges gehackt und Tokens im Wert von einigen hundert Millionen gestohlen wurden. Es gibt zwar Marktplätze die das Geld der Kunden ersetzen, jedoch ist das eine Ausnahme. Oft ist der Schaden so groß, dass die Insolvenz folgt und der Exchange komplett verschwindet.

Es gibt mehrere Varianten seine Crypto’s zu lagern. Dabei sollte man sich bewusst sein, dass die Tokens wie Bargeld sind. Also verliert man sein Geld, ist es auch verloren und kann nicht wiederhergestellt werden. Dabei kommt ein Wallet zum Einsatz. Dieses Wallet kann online bei einem Fremdanbieter liegen, auf seinem eigenen Rechner oder auf einer Hardware-Wallet. Ersteres würde ich nur bei kleineren Beträgen empfehlen oder wenn man sich auf Day-Trading spezialisiert hat. Hier muss man schnell reagieren und kann keine Transaktion von mehreren Stunden abwarten. Ich habe mich aktuell für die Variante 2 entschieden. Mit z.B. MyEtherWallet lagere ich Tokens mit dem ERC20 Standard. Das bedeutet Tokens die diesen Standard nutzen, können in dieser Wallet gelagert, empfangen und gesendet werden. Hier findest du Tokens die auf diesem Standard basieren.

Vor allem die Möglichkeit eines Paper-Wallets finde ich sehr interessant. In der Regel wird ein Schlüssel definiert, mit dem ich an den Inhalt meines Wallets komme. Diesen Schlüssel (in Form eines Key-Files) muss sicher abgelegt werden. Lasse ich diesen einfach auf meinem Rechner, kann er auch dort gestohlen werden. Hier empfehle ich z.B. einen externen USB-Stick (vielleicht auch noch einen weiteren als Backup). Ein Paper-Wallet speichert dieses Schlüssel auf einer Seite Papier und kann dann ausgedruckt werden. Diese Seite heftet man dann ab und verstaut diese sicher im Safe.
Die andere Möglichkeit ist ein Hardware-Wallet wie den Ledger Nano S. Dieser ist direkt mit MyEtherWallet kompatibel.

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Eine Antwort auf „Mein Einstieg in die Kryptowährung“

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