Die Bitcoin Verschwörung

Schlagzeilen über Kursmanipulation, Verbote und Hackerangriffe drücken den Kurs und bringen Unsicherheit bei den Tradern. Steckt vielleicht doch mehr dahinter? Eine Verschwörung?

Nach dem All-Time-High im Jahr 2017 und einem Market Cap von mehr als $800 Milliarden, ist der Markt um mehr als 50% eingebrochen und versucht sich seither vergeblich zu erholen. Immer wieder geht der Kurs nach oben und scheint sich zu stabilisieren, bis die nächste Negativschlagzeile den Kurs erneut nach unter drückt. Bei näherer Betrachtung kommen solche Schlagzeilen immer genau in dem Moment, wenn es nach einer Besserung ausschaut. Steckt hier ein System dahinter?

Die Banken und die Kursmanipulation

Die Dezentralisierung des Finanzsystems, bedeutet eine Revolution für die Menschheit und könnte einiges erleichtern und verbessern. Jedoch bedeutet das gleichzeitig, dass die Banken auf lange Sicht ihre Existenzgrundlage und damit auch ihre Macht verlieren. Genau das ist das Problem.

Auch die Banken haben das Potential und den Hype erkannt und mischen bereits jetzt kräftig mit! Bisher agieren weltweit lediglich 1% mit Kryptowährungen und wir befinden uns ganz am Anfang. Ich glaube aber, dass diese Lawine nicht mehr aufzuhalten ist und sich Technologien wie Blockchain durchsetzen werden. Denn was bedeutet Dezentralisierung für die Menschheit?

Ein gutes Beispiel ist die Bank “JP Morgen”. Diese Bank kann man ohne Übertreibung als Weltmacht bezeichnen. JP Morgen gab eine offizielle Meldung heraus und bezeichnete den Bitcoin als Blase und als großen Betrug. Leider fungieren 99% alle Kryptowährungen bisher lediglich als Investment und haben noch keine zentrale Rolle z.B. als Zahlungsmittel. Genau deshalb schlagen positive sowie negative Meldungen oft ein wie eine Bombe.
Nun nutzt genau diese Bank den starken Kursabstieg um sich selbst in Bitcoin einzukaufen.  Dies ist leider kein Einzelfall. Immer wieder werden bewusst positive und negative Meldungen herausgegeben, damit sich Banken möglichst günstig in diesen Markt einkaufen können. Die Banken wissen, dass sie diese Entwicklung nicht aufhalten können. Deshalb geht es hier darum, sich ein möglichst großes Stück vom Kuchen zu sichern, um auch in der Krypto-Szene den Markt kontrollieren zu können. Genau dann spricht man von Kursmanipulation.

Warum ist Dezentralisierung gut für uns?

Weltweit gesehen, hat jeder dritte Mensch keinen Zugang zu einem Bankkonto. In Ländern wie Kambodscha, im Kongo, Guinea, Kirgisien, Turkmenistan und Jemen ist nicht einmal jeder Zwanzigste Kontoinhaber. Aber auch Menschen mit weniger als $3 Einkommen pro Tag sparen, um schwere Zeiten bestmöglich abzufedern zu können. Genau hier sehe ich den Einsatz einer dezentralen Währung. Diese könnte jedem Menschen mit einem Konto in Form einer Wallet ausstatten. Hierfür ist lediglich ein einfaches Smartphone nötig, was vergleichsweise eine sehr geringe Hürde darstellt. Gehälter könnten direkt übertragen werden und das kostengünstiger als es jede Bank bieten könnte.

Dezentralisierung bedeutet im Normalfall Unabhängigkeit. Niemand hat eine Hand auf die Finanzen und somit keine zentrale Kontrolle. Nur sehe ich die Entwicklung dieser Machtübernahme der Banken als bedenklich. Wenn sich die mächtigen Banken das größte Stück vom Kuchen sichern, können wir dann noch von einer Unabhängigkeit sprechen? Wenn diese weiterhin ihre Macht spielen lassen können, in dem sie gezielt Kurse beeinflussen, haben wir dann noch den gewünschten Vorteil in der Dezentralisierung des Finanzsystems?

Die Kontrolle der Banken im Kryptomarkt ist nur durch die Unwissenheit der Menschen möglich. Gezielte Negativmeldungen und Propaganda beeinflussen den Kurs, da sie sich davon beeinflussen lassen. Hier müsste man gezielter Aufklären, um diesen Großmächten einen Strich durch die Rechnung zu machen.

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